Gegen den Neid

Der Bofrostgründer Josef Boquoi will nicht mehr in der Liste der 100 reichsten Deutschen geführt werden und klagt nun vor Gericht dagegen. Boquoi hatte es mit einem geschätzten Vermögen von 950 Millionen Euro auf Platz 92 geschafft. „Im Grunde ist das eine Neidliste“, betonte sein Anwalt. 91 Leute vor ihm, das habe dem heute 76-Jährigen schwer zugesetzt. Außerdem wecke das, so ergänzte sein Anwalt, nur „die Aufmerksamkeit Krimineller“. Bereits jetzt stünden Banken und Steuerberater bei Boquoi Schlange.

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Neue Geschäftsidee bei der Commerzbank

Die Commerzbank strebt eine milliardenschwere Kapitalerhöhung an, um das Geld, das sie vom Staat für die Übernahme der Dresdner Bank geliehen hat, wieder zurückzuzahlen. Das wird nötig, da man mittlerweile wieder schwarze Zahlen schreibt, und dann laut Vertrag auch Zinsen in Milliardenhöhe an den Staat zahlen müsste.
Commerzbank-Chef Blessing sagte: „Das ist eine tolle Geschäftsidee, die wir auch in unserer Bank weiter verfolgen werden.“ Die Commerzbank gebe Unternehmen in Not Geld zur freien Verfügung oder zur Übernahme beliebiger anderer Firmen, und werde dann, wenn das Geschäft wieder läuft und die Firma schwarze Zahlen schreibt, das Geld anstandslos ohne Zinszahlungen zurücknehmen. „Wir nennen uns dann die Samariterbank!“ erklärte Blessing weiter und ergänzte scherzhaft: „Ach nein, dafür haben wir ja schon den Staat.“

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Asymmetrischer Krieg in Libyen

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Entwicklungshilfe für die FDP

Noch immer wird ein neuer FDP-Chef gesucht. Bei Gesundheitsminister Rösler, heißt es aus Führungskreisen, passe das Ministerium nicht zum Amt des FDP-Chefs: Es sei zu unpopulär und zu sehr in Klüngeleien verstrickt. Das kenne man schon zur Genüge.
Nun aber scheint eine Lösung für die Führungsfrage in Sicht: Entwicklungshilfe-Minister Dirk Niebel will neuer Parteichef werden! Sein Ministerium ist zwar völlig unbedeutend, passt damit aber auch gut zur heutigen FDP. Niebel dazu: “Ich hatte lange Zeit auch nicht geglaubt, dass man Entwicklungshilfe überhaupt braucht. Aber heute weiß ich, dass politische Aufbauhilfe auch nach innen wichtig sein kann – so zum Beispiel bei einer so ausgehungerten Partei wie der FDP.” Außerdem wisse er, wie man Spenden für einen guten Zweck sammelt und die Gelder in die richtigen politischen Projekte lenkt. Das sei ja in der FDP traditionell schon immer sehr wichtig gewesen.

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