Rhetorische Kunst

Der designierte FDP-Chef Philipp Rösler sprach am Wochenende auf dem FDP-Landesparteitag in Niedersachsen. Er rief den Mitgliedern zu: „Wer sich selber zum Würstchen macht, darf sich nicht wundern, wenn er anschließend verspeist wird!“ Lange hatte er an diesem krönenden Abschluss seiner Rede gefeilt. Folgende Sätze hatte er ebenfalls in die engere Auswahl gezogen:

„Wer sich selbst zum Ball macht, darf sich nicht wundern, wenn er geschossen wird.“
„Wer sich selbst zum Iltis macht, darf sich nicht wundern, wenn er stinkt.“
„Wer sich selbst zum Atomkraftwerk macht, darf sich nicht wundern, wenn er abgeschaltet wird.“
„Wer sich selbst zum Wurmfortsatz der Wirtschaft macht, darf sich nicht wundern, wenn er entfernt wird.“ (Aber nur bei Entzündung!)
„Wer sich selbst zu Josef Joffe macht, darf sich nicht wundern, wenn er überflüssige Glossen schreibt.“

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2 Responses to “ Rhetorische Kunst ”

  1. schascha schrieb um 18:50 Uhr am 13. April 2011 :

    „Wer sich selbst zum Iltis macht, darf sich nicht wundern, wenn er stinkt.“ ?

    ist mit Abstand der beste, aber stinken Iltisse?

  2. admin schrieb um 20:31 Uhr am 13. April 2011 :

    Darüber hab ich gar nicht nachgedacht. Hab es nur aus dem Spruch “Du stinkst wie ein Iltis!” abgeleitet.
    Aber die Wikipedia unterstützt diesen Spruch wie folgt:
    “Wie alle Marder haben sie Analdrüsen, die ein stark riechendes Sekret absondern, das zur Reviermarkierung und zur Feindabwehr dient.”

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