Mielkes Männer.
Mielkes Milchmädchen.
Mielkes Marmeladengläser.
Heute für einen Schlüsseldienst:
„Bei uns ist immer Tag der offenen Tür!“
Nach dem Bundeswehrkriegsspieldebakel mit dem Tanklaster hat die Bundesregierung jetzt einen Untersuchungsausschuss eingesetzt. Dieser soll ein für alle Mal hinter verschlossenen Türen klären, wer wann was gewusst hat. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, drucken wir bereits heute die morgigen Aussagen der drei Hauptzeugen:
Angela Merkel: Ich bin dafür bekannt, dass ich meistens von nichts weiß, und wenn ich doch mal etwas weiß, dann keine Meinung dazu habe. Doch möchte ich sagen, dass ich das alles zutiefst bedaure.
Karl-Theodor zu Guttenberg: Ich selbst verstehe jedes Zivilopfer, das sagt: „In Afghanistan ist Krieg, egal, ob ich nun von ausländischen Streitkräften wie der deutschen Bundeswehr oder von Taliban-Terroristen angegriffen, verwundet oder getötet worden bin.“ Aber hierin könnte ich mich vielleicht auch irren, deshalb verspreche ich Ihnen, in wenigen Wochen das genaue Gegenteil zu sagen.
Franz Josef Jung: Ich hatte als Verteidigungungsminister eindeutige Anweisungen gegeben: Jeder Tanklaster sollte mit einer Soundanlage ausgerüstet werden, über die MC Hammers „U can‘t touch this“ abgespielt wird. Doch dies ist bis heute nicht geschehen. Die schwerwiegenden Folgen für die Zivilbevölkerung und für mich sind bekannt: Ich musste aus meinem Amt und sie aus dem Leben scheiden.
Viele Studenten sind gezwungen, zumeist weil sie ihre Abschlussarbeit schreiben, die ganze Adventszeit und Feiertage in der Thulb zu verbringen. Um auch hier das Fest der Feste (eine abendländisch kulturfaschistische Meinung, die nicht der der Redaktion entspricht) ein wenig beschaulicher und anheimelnder zu gestalten, präsentiert das Feigenblatt exklusiv:
DAS CHRISTMAS CARREL.

Claudia Pechstein wurde wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. Sie dementiert alles. Was sie sich nicht getraut zu sagen: Ihr Manager hatte sie zu einer Umschulung überredet. Vor drei Jahren ließ sie sich zum ersten Emissionsschnüffelhund Deutschlands ausbilden. Dieser Abschluss, gedacht für die Zeit nach dem Eislaufen und der Klimakatastrophe, wurde ihr nun jedoch zum Verhängnis. Sie hatte auf einem Ausbildungsschiff der deutschen Marine in der Arktis zu viel CO2 geschnüffelt, sodass ihre Blutwerte völlig durcheinandergerieten. Die Kontrolleure konnten ihr Blut nicht mehr einwandfrei von Tomatensaftschorle unterscheiden. Seitdem verkauft sie ihre dubiose, aber gut schmeckende Blutmischung auf den Langstreckenflügen der Birgen Air.