Fusionitis allerorten

Wer sich in der Rezession konsolidieren will, muss fusionieren. Dies streben nun auch die katholische und die evangelische Kirche an. Der schrumpfende Glaubensmarkt sei einfach nicht groß genug für zwei Anbieter mit so ähnlichem Produkt. Gläubiger in aller Welt könnten so weiterhin ruhig gestellt werden und ihre Ansprüche bis zum jüngsten Tag zurückstellen. Auch müsste kein neues Firmenlogo entworfen und etabliert werden. Zudem könnte in viele Affären, besonders von katholischer Seite, frischer evangelischer Wind geblasen werden. Noch aber widersetzt sich der katholische Firmenpatriarch, da er befürchtet seine luxeriöse Grablege zu verlieren und mit Frauen schlafen zu müssen, die in eine Führungsposition hineinrutschen wollen.

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