Der Al-Gore-Patch

Für viele Computerspiele gibt es bereits sogenannte Gore-Patches, durch die blutarme Spiele blutiger und ekliger gemacht werden können (engl. “gore” = das Blut; “to gore” = aufspießen, durchbohren). Umweltschützern war das allerdings nicht genug: Sie entwickelten in diesem Jahr sogenannte “Al-Gore-Patches” für bestimmte Spiele.

Angefangen wurde bei dem bekannten Straßenrennspiel “Need for Speed”. Mit dem Al-Gore-Patch können alle Autos nur noch die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten fahren. Sieger ist derjenige, der am wenigsten umweltschädigend fährt. Dafür wurden extra von Al Gore persönlich zahlreiche Tipps für das klimaschonende Fahren eingesprochen, z.B. “Bitte fahren sie am Start langsam an” oder “Vergessen sie nicht, so früh wie möglich hochzuschalten.” Ebenso sind neue Szenarien möglich: Man startet das Spiel und stellt fest, dass ein Losfahren nicht möglich ist, da autofreier Sonntag ist. Dann kann man einen schönen Spaziergang machen oder das Fahrrad nehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Al-Gore-Patches für Killerspiele. Dort werden neue Optionen und Begründungsmuster eingeführt, um die Spieler unterschwellig an ihre Pflichten zu erinnern: Bevor man einen Raum verlassen kann, wird noch einmal gefragt, ob man denn auch das Licht ausgeschaltet habe. Im Freien gibt es die Al-Gore-Option: “Sie haben nun schon so viele Menschen/Zombies/Aliens getötet, wollen sie nicht als Ausgleich dafür einen Baum pflanzen?” Außerdem werden auch neue Waffen eingeführt: Beispielsweise der Solarblaster. So kann es vorkommen, dass man in entscheidenden Situationen folgende Meldungen erhält: “Sie können den sie angreifenden Menschen/Alien/Zombie leider nicht töten, da es bewölkt ist. Wollen sie stattdessen einen Baum pflanzen?”

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