Im Reich der wilden Diktatoren: Der nordkoreanische Zwergdiktator

(creatus dictatus parvus septemtrionum coreanus)

232kim.jpgSeine Kleinwüchsigkeit und seine hoch aufragender Haarkamm verleihen ihm ein possierliches Aussehen. Dieser harmlose Eindruck wird von einem grauen Mao-Schlafanzugsfell, dass ihm die Evolution angelegt hat, unterstützt. Doch Vorsicht! All dies ist nur Tarnung. Wie zum Beispiel seine Plateauschuhkrallen. Durch sie wirkt er nicht nur größer, sondern stößt auch mittels geschicktem Aneinanderschlagen warnende Klacklaute aus, wenn ein fremder Diktator sein Reich betritt. Einmal in seine Fänge geraten, kann das Opfer schnell einmal Arme, Beine oder andere Glieder verlieren. Sollten diese Warnungen aber nicht ausreichen, so hat der nordkoreanische Zwergdiktator noch seine Nukleardrüsen. Die verwendet er jedoch nur in höchster Gefahr und beim Jagen.
In Nordkorea wird er als fast heilig verehrt. Ihm zu Liebe hungern die Menschen nicht wie im Gebiet des creatus diktatus mohamedanus nur ein paar Wochen lang, sondern das ganze Jahr über. Doch wie so viele andere seiner Art ist auch der nordkoreanische Zwergdiktator bedroht: Der sich aggressiv ausbreitende homo democraticus engt dessen natürlichen Lebensraum mit internationalen Sanktionen immer weiter ein.

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Schiffstagebuch eines Smutjen der deutschen Marine

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Der philosophische Frisör

Herr Hein Deggers Friseursalon „Bei Haaristoteles & Haarchimedes“ hatte sehr schnell einen treuen Kundenstamm gewonnen. Dies lag besonders an seinem eigentümlichen Eigentümer, der seine Kunden liebevoll umsorgte. Tag ein, Tag aus umgarnte er sie mit Sätzen wie: „Den Schuppenhauer kann ich gar nicht empfehlen, das ist ein regelrechter Haarendtferner. Ich empfehle eine sanfte Epihaarkur oder vielleicht etwas Fichtewasser.“
Ausgerechnet sein Lieblingskunde trug aber eine Foucault-Hila-Frisur. Etwas ruppig raunzte er jedes mal: „Mach ja wellich, die Locke!“ Herr Degger trug diese Ausfälligkeiten mit einer unendlichen Gemütsruhe, weil er sich nicht nur der Kürze der Haare sondern auch der des Lebens bewusst war. Ein wenig zur Haarspalterei neigte er dennoch. Auf die Bitte eines jungen platonblonden Fräuleins, ihr „a bisserl die Spitz weg zu machen“, bekam er rote Backen und blaffte: „Kant schneid‘ ich, Kant!“

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Feigenblatt Sondermarke: Der blaue Maurer

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