Ich habe einen Trip. Heute: Otto Schily

220-schily.jpgIch sitze im Biergarten mit Günther Beckstein und ziehe mir fünf Zentimeter durch die Nase. Die haben wir direkt vom Zoll bekommen. Ich atme tief. Beckstein lacht. Zärtlich tippt er mich mit dem Schlagstock an: „Bedingt abwehrbereit“ – „Landesverrat” kommt es mir wie aus der Pistole. Die Bedienung stöckelt auf uns zu. Sie sieht aus wie Gudrun Ensslin. Ich zerre sie zu mir und brülle ihr ins Ohr: “Du Terror-Schlampe!” Sie blickt mich an, bläst ihren Pony aus der Stirn und stellt zwei Weizenbier auf den Tisch. Beckstein lacht: “Mein Schüler, mein Schüler”. Ich blicke auf ihren hübschen Hintern als sie geht. Zwei vermummte Sprayer rennen an der Wand vorbei, ein Hubschrauber verfolgt sie mit dem Scheinwerfer. Steinewerfer! Steinewerfer! Joschka mögen alle, aber ich zahls ihnen heim. Eine grosse Sonnenblume steckt in Esslins Haar, ich reisse sie raus und rupfe jedes einzelne Blütenblatt. Hahahaha! Zwei Zwerge pinkeln mir ans Bein, sie reichen mir nur bis ans Knie: Wasserhövel und Claudia. Beide hamms die Hosen unten, als ich sie wegkicke. Hanseln. Weltmeisterschaft! Weltherrschaft! Da kommen sie schon die Schmierenjournalisten, aus allen Löchern. Und wollen in mein Innenministerium. Aber nicht mit mir, ihr Schmutz! Dreckfinken! Ich stopfe alle Löcher, jaha, alle Löcher zu, cicerzu, zuzu! Alle Löcher stopfe ich, zuerst das von der…. (Aufzeichung abgebrochen)

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